Ranzen – ein Schulportal, das Kinder allein bedienen
Stundenplan, Hausaufgaben, Vertretungsplan und Krankmeldung mit Unterschrift – für Grundschule, weiterführende Schule und Hort. Im Browser, ohne Installation, auf einem Server in Deutschland.
Es begann mit Gesprächen
Mit Lehrerinnen und mit Freunden, die Kinder in der Schule haben. Alle benutzten irgendein Schulportal, und niemand mochte es.
Die Kinder kamen allein nicht hinein. Eltern suchten die Krankmeldung in einem Menüpunkt namens „Fehlzeiten“. Lehrkräfte pflegten dieselben Angaben an drei Stellen. Nicht weil Funktionen fehlten – sondern weil man sie nicht fand.
Irgendwann war klar: Wenn ein Neunjähriger ein Schulportal allein bedienen kann, dann kommen auch die Eltern und die Lehrkräfte gut damit zurecht. Also haben wir angefangen, eines zu bauen.
Entstanden ist Ranzen. Wer die App öffnet, sieht zuerst den heutigen Tag: welche Stunden anstehen, welche Hausaufgaben offen sind und was morgen in die Tasche muss. Alles andere liegt eine Ebene tiefer und stört nicht.
Die Erfahrung dafür stammt aus unserer eigenen Arbeit: Seit Jahren bauen wir Apps für Gedenkstätten und Lernorte und begleiten Schulklassen. Dabei haben wir gelernt, wie schnell man Kinder verliert, wenn eine Oberfläche für Erwachsene gedacht ist.
Was Ranzen anders macht
Die meisten Schulportale haben viele Funktionen. Das Problem ist selten, dass etwas fehlt – sondern dass man es nicht findet.
Zuerst der heutige Tag
Ein Kind sieht seine Stunden, seine Hausaufgaben und was es mitbringen soll. Eltern sehen denselben Tag ihres Kindes, dazu die Knöpfe für Krankmeldung, Nachricht und Termin. Eine Lehrkraft sieht ihre nächste Stunde.
Knöpfe statt Module
Eltern müssen nicht wissen, dass eine Krankmeldung im Modul „Fehlzeiten“ steckt. Sie tippen auf „Krank melden“, geben an, wie lange das Kind voraussichtlich fehlt, und unterschreiben mit dem Finger. Fertig.
Für Kinder gemacht, ohne kindisch zu sein
Große Schaltflächen, kurze Sätze, keine Verwaltungsbegriffe wie „Absenz“ oder „Beurlaubung“. Die Schrift ist auf gute Lesbarkeit ausgelegt, auch bei Leseschwäche.
So viel wie nötig
Die Leitung entscheidet, welche Module die Einrichtung nutzt. Ein abgeschaltetes Modul ist für niemanden sichtbar, auch nicht als leerer Menüpunkt. Eine kleine Grundschule bekommt so eine kleine App.
Alle arbeiten mit derselben App
Jeder sieht nur, was er braucht und was er sehen darf. Der Hort sieht zum Beispiel, wer heute kommt – aber keine Noten.
- Kinder und Jugendliche. Ab der ersten Klasse: Vertretungsplan ganz oben, Hausaufgaben zum Abhaken, was morgen in die Tasche muss, und nach einer Krankheit, was verpasst wurde.
- Eltern. Ein Zugang für alle Kinder: krank melden mit Unterschrift, Zettel per Knopfdruck beantworten, Nachrichten auf Wunsch in der eigenen Sprache, Zahlungen ohne Bargeld.
- Lehrkräfte. Anwesenheit in einer halben Minute, digitales Klassenbuch nebenbei geführt, Sitzplan, Vertretung mit Material, Notenbuch ohne Tabellenkalkulation.
- Schulleitung. Was heute Morgen ansteht: Vertretungen besetzen, Frühwarnung bei Fehlzeiten, Nachricht an alle mit Lesebestätigung, Zahlen für die Schulstatistik auf Knopfdruck.
- Sekretariat. Weniger Anrufe: Zugänge und Familien verwalten, Karten ausgeben, Beurlaubungen prüfen, Import aus Untis.
- Hort und Ganztag. Nur das Nötige: wer heute kommt, wer krank ist, wer abholt. Keine Noten, keine Nachrichten.
Die dokumentierte Übergabe
Der heikelste Moment im Tag eines Grundschulkindes ist nicht der Unterricht, sondern der Weg dazwischen: von der Schule in den Hort, vom Hort nach Hause.
Abholung ohne Rätselraten
Eltern tragen einmal ein, wann und mit wem ihr Kind geht – montags die Großmutter um 15:30, freitags allein um 13:30. Ausnahmen für heute kommen per Tipp. Wer nicht eingetragen ist, wird beim Abholen abgelehnt.
Kommt ein Kind nicht an, wird gewarnt
Der Hort kennt den Schulschluss jeder Klasse, auch „heute eine Stunde früher“. Ist ein Kind eine Viertelstunde danach nicht da und nicht krank gemeldet, bekommen Erzieherinnen und Leitung eine Nachricht.
Nachweisbar, auch Monate später
Ankunft und Abholung stehen mit Uhrzeit, abholender Person und bestätigender Erzieherin im Protokoll, als Monatsliste und zum Herunterladen. Eltern bekommen bei jeder Übergabe eine Mitteilung.
Bei Alarm: Wer ist im Gebäude?
Bei Feueralarm oder Räumungsübung löst die Leitung die Räumung aus. Jede Lehrkraft und jede Erzieherin hat sofort ihre Liste. Ranzen unterstützt Ihren Alarmplan – es ersetzt ihn nicht.
Wer das Transponder-Modul nutzt, bekommt für jedes Kind eine Karte im Scheckkartenformat. Das Handy der Erzieherin ist das Lesegerät, ein Terminal ist nicht nötig. Auf der Karte steht nur eine Nummer – kein Name, kein Guthaben, keine Daten.
Daten von Kindern, ernst genommen
In einem Schulportal stehen Daten von Kindern, und eine Krankmeldung ist streng genommen eine Gesundheitsinformation. Das war von Anfang an die Grundlage der Entwicklung.
- Getrennte Datenbank je Einrichtung. Jede Schule und jeder Hort bekommt eine eigene Datenbank auf einem Server in Deutschland. An Dritte wird nichts weitergegeben.
- Löschfristen werden eingehalten. Für Nachrichten, Beobachtungen und Fehlzeiten sind Fristen hinterlegt, nach denen die Daten automatisch gelöscht werden.
- Keine Werbung, keine Auswertung. Ranzen wird von der Einrichtung bezahlt, nicht durch die Daten der Kinder.
- Eltern sehen, wer zugegriffen hat. Unter „Wer hat die Daten gesehen?“ steht, wann die Einrichtung die Angaben des Kindes geöffnet oder geändert hat.
Ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO gehört dazu und lässt sich vorab anfordern.
Ein Preis pro Einrichtung
Unabhängig davon, wie viele Kinder, Eltern und Lehrkräfte Ranzen nutzen. Die ersten drei Monate sind kostenlos.
Grundschule
im Monat, inklusive Mehrwertsteuer. Im Jahresbeitrag 990 € – zwei Monate geschenkt.
Weiterführende Schule
im Monat, inklusive Mehrwertsteuer. Im Jahresbeitrag 1.490 €.
Hort bis 100 Kinder
im Monat, inklusive Mehrwertsteuer. Größere Horte 79 € im Monat.
Enthalten sind alle Rollen und Kernmodule, die Einrichtung samt Import der Stundenpläne und Listen, die Einführung des Kollegiums per Videokonferenz, Support direkt in der App sowie Server in Deutschland und Auftragsverarbeitungsvertrag. Transponder-Modul, Karten und der Umzug aus einem alten System werden gesondert berechnet. Die vollständige Übersicht steht auf ranzen.app.
Was Schulen zuerst fragen
Was kostet Ranzen?
Ranzen kostet pro Einrichtung, nicht pro Kind: 99 € im Monat für Grundschulen, 149 € für weiterführende Schulen und 49 € für einen Hort bis 100 Kinder. Alle Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und gelten unabhängig davon, wie viele Kinder, Eltern und Lehrkräfte die App nutzen. Die ersten drei Monate sind kostenlos.
Müssen Eltern etwas aus dem App Store laden?
Nein. Ranzen läuft im Browser auf Handy, Tablet, Laptop und PC und lässt sich wie eine App auf den Startbildschirm legen. Eltern melden sich mit einem Link an, den sie per E-Mail oder SMS bekommen. Geht der Link verloren, verschickt das Sekretariat auf Knopfdruck einen neuen.
Wo liegen die Daten?
Jede Schule und jeder Hort bekommt eine eigene Datenbank auf einem Server in Deutschland. Die Einrichtung schließt mit uns einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Es gibt keine Werbung und keine Auswertung durch Dritte.
Lassen sich die Daten aus dem alten System übernehmen?
Ja. Klassen-, Schüler- und Elternlisten übernehmen wir als Tabelle aus gängigen Schulverwaltungsprogrammen, Stundenpläne und Kurswahlen aus Untis. Mit WebUntis gleicht sich der Plan danach jede Nacht automatisch ab. Vier Wochen Parallelbetrieb sorgen dafür, dass nichts verloren geht.
Passt dazu