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Zeitreise-Manufaktur Magdeburg
Gruppe bei einer GPS-gefuehrten Erkundung der Zeitreise-Manufaktur
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Leistungen

Geocaching-Installation

Dauerhafte GPS-gestützte Erkundungssysteme an Gedenkstätten und Lernorten – Geschichte, die immer zugänglich ist.

Geschichte, die bleibt

Im Gegensatz zu Teamevent-Geocachings werden dauerhafte Installationen fest in einem Lernort verankert und stehen Besuchern dauerhaft zur Verfügung.

  • Umfangreiche GPS-Erkundungssysteme für Einzelpersonen und Gruppen
  • Multimediale Stationen mit Texten, Fotos und Videos
  • Tablet-PCs mit hochwertigen historischen Inhalten
  • Wartung und Pflege der Systeme inklusive
  • Fachlich fundierte historische Recherche und Texterstellung
  • Mehrsprachige Inhalte möglich
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Teilnehmerinnen einer Zeitreise-Manufaktur-Tour auf einem Konferenzrad im Park

Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge

Für die KZ-Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge erarbeiteten wir ein dauerhaftes Geocaching-System, das Besuchern die Geschichte des Ortes auf besondere Weise zugänglich macht.

  • Selbständige Erkundung des gesamten Geländes
  • Historische Hintergrundinformationen an jedem POI
  • Geeignet für Schulgruppen und Einzelbesucher
  • Dauerhaft installiert und wartungsarm

Warum eine Installation etwas anderes ist als eine geführte Tour

Bei einem Teamevent begleiten wir die Gruppe. Eine Installation muss ohne uns funktionieren – jeden Tag, bei jedem Wetter, für Menschen, die wir nie treffen.

Das ändert die Planung von Grund auf. Jede Station muss sich selbst erklären, ohne dass jemand nachfragen kann. Die Wege müssen auch für Ortsfremde eindeutig sein. Und die Inhalte müssen so angelegt sein, dass sie in fünf Jahren noch stimmen – niemand aktualisiert eine Route jeden Monat.

Dazu kommt die Frage der Substanz. An Gedenkorten ist zusätzliche Beschilderung selten erwünscht und manchmal denkmalrechtlich gar nicht zulässig. Eine GPS-geführte Route löst das: Sie führt Besucher über das Gelände, ohne dass am Ort selbst etwas hinzugefügt werden muss.

  • Dauerhaft zugänglich. Kein Anmeldeverfahren, keine Öffnungszeiten, keine Mindestgruppengröße.
  • Selbstständig begehbar. Einzelbesucher, Familien und Schulklassen erschließen sich den Ort ohne Begleitung.
  • Ohne Eingriff in den Ort. Die Führung liegt im Gerät, nicht in Stelen und Schildern.
  • Wartungsarm. Inhalte lassen sich zentral ändern, ohne dass jemand vor Ort etwas austauschen muss.

Wo sich eine Installation bewährt

Immer dort, wo ein Ort mehr zu erzählen hat, als sich zeigen lässt – und wo die Wege länger sind als ein Ausstellungsraum.

  • Gedenkstätten. Weitläufige Gelände, an denen oft wenig baulich erhalten ist und der Zusammenhang erst erschlossen werden muss – wie an der Gedenkstätte KZ Langenstein-Zwieberge.
  • Erinnerungswege im Stadtraum. Stationen, die über ein Quartier verteilt liegen und zu Fuß verbunden werden – wie der Toleranzweg Wörlitz.
  • Außerschulische Lernorte. Wenn Schulklassen selbstständig arbeiten sollen, braucht es Aufgaben, nicht nur Informationstafeln.
  • Parks und Freilichtmuseen. Große Flächen, an denen Beschilderung entweder untergeht oder stört.

Was Betreiber wissen wollen

Die Punkte, an denen sich entscheidet, ob eine Installation zum Ort passt.

Was ist vor Ort zu installieren?

Im Regelfall nichts. Die Führung liegt vollständig im Endgerät, die Stationen sind über GPS-Koordinaten verortet. Wo ein sichtbarer Startpunkt gewünscht ist, genügt eine einzelne Tafel mit QR-Code am Eingang.

Funktioniert das ohne Mobilfunknetz?

Ja. Alle Inhalte werden vorab auf das Gerät geladen und sind offline verfügbar. Das ist auf abgelegenen Geländen kein Nebenaspekt, sondern die Voraussetzung dafür, dass es überhaupt funktioniert.

Wer pflegt die Inhalte später?

Sie selbst, über die webbasierte Verwaltung des NAVIGATE-Universums – ohne Programmierkenntnisse. Auf Wunsch übernehmen wir die Pflege weiterhin.

Wie eine Installation entsteht

Zwischen erster Anfrage und begehbarer Route liegt mehr Feldarbeit als Programmierung.

Am Anfang steht eine Begehung. Wir laufen das Gelände ab und prüfen, welche Punkte sich als Station eignen: Ist der Ort auffindbar, ist er sicher erreichbar, trägt er inhaltlich genug? Dabei zeigt sich regelmäßig, dass die historisch wichtigsten Stellen nicht immer die zugänglichsten sind – und umgekehrt.

Danach folgt die inhaltliche Arbeit: Recherche, Quellenauswahl, Texte, Bild- und Tonmaterial. Parallel entsteht die Dramaturgie der Route – welche Reihenfolge trägt, wo darf es anstrengend werden, wo braucht es eine Pause.

Erst zum Schluss wird technisch umgesetzt: Stationen verorten, Aufgaben einpflegen, Offline-Paket schnüren, Testlauf mit einer echten Gruppe. Dieser Testlauf ist nicht optional. Fast immer zeigt er, dass eine Wegbeschreibung, die am Schreibtisch eindeutig schien, vor Ort mehrdeutig ist.

Nach der Übergabe bleibt die Route in Ihrer Hand. Inhalte lassen sich jederzeit ändern, ohne dass am Gelände etwas angefasst werden muss.