Ausstellungsbegleitung
Von der Kuratierung bis zur interaktiven App-Station – wir unterstützen Ihre Ausstellung auf allen Ebenen.
Ausstellungskonzeption und Kuration mit Tiefe
Wir unterstützen Ihre Ausstellung mit einer Vielzahl von Maßnahmen – von der Konzeption bis zum interaktiven Begleitprogramm.
- Fachliche Kuratierung und inhaltliche Konzeption
- Erstellung von Begleitprogrammen und Workshopformaten
- QR-Code-Systeme für interaktive Rundgänge
- Interaktive Elemente auf Tablet-PCs, fachlich kompetent und attraktiv
- GPS-gestützte Erkundungskarten und App-Touren
- Koordination von Wanderausstellungen
Website zur Wanderausstellung „Heimat im Krieg 1914/18“ – heimatimkrieg-lsa.de
QR-Code-System Halberstädter Domplatz
Für das Städtische Museum Halberstadt erstellten wir ein umfangreiches QR-Code-System für den historischen Domplatz – historische Informationen direkt am Ort, zugänglich für alle Besucher per Smartphone.
Code-Stationen
Interaktive Informationspunkte am historischen Domplatz
Erkundung
Selbstgeführte Touren mit dem eigenen Smartphone
Von der ersten Idee bis zur Eröffnung
Sie können uns für die gesamte Ausstellung beauftragen oder für einen einzelnen Abschnitt. Beides kommt vor.
Konzeption
Welche Geschichte soll erzählt werden, für wen, und in welcher Reihenfolge? Wir entwickeln Gliederung, Erzählstrang und Vermittlungstiefe – und klären früh, was der Raum überhaupt hergibt.
Quellen und Kuration
Recherche in Archiven und Sammlungen, Auswahl der Exponate, Klärung von Bildrechten. Wir schreiben die Ausstellungstexte selbst – wissenschaftlich belastbar und trotzdem lesbar.
Digitale Stationen
QR-Code-Systeme, Tablet-Stationen und App-Rundgänge erweitern die Ausstellung um Ebenen, für die an der Wand kein Platz ist – Interviews, Filmausschnitte, Kartenmaterial, Vertiefungstexte.
Begleitprogramm
Führungen, Workshops und Materialien für Schulklassen. Eine Ausstellung wirkt länger, wenn es einen Grund gibt, wiederzukommen.
Dauerausstellung, Sonderschau, Wanderausstellung
Die Form bestimmt fast alles: Budget, Haltbarkeit der Texte, Transportfähigkeit der Träger.
- Dauerausstellung. Texte müssen zehn Jahre und länger tragen. Das schließt Formulierungen aus, die von aktuellen Debatten leben.
- Sonderausstellung. Zugespitzt, an einen Anlass gebunden, oft mit knapper Vorlaufzeit – dafür mit mehr Freiheit im Ton.
- Wanderausstellung. Muss in wechselnde Räume passen und ohne Fachpersonal aufzubauen sein. Wir haben das für „Heimat im Krieg 1914/18“ durchgespielt.
- Ausstellung im Stadtraum. Wetterfest, vandalismussicher, ohne Aufsicht – wie beim QR-Code-System am Halberstädter Domplatz.
Was vorab geklärt gehört
Drei Fragen, die am Anfang stehen sollten und oft am Ende gestellt werden.
Wie viel Text verträgt eine Ausstellung?
Weniger, als die meisten annehmen. Besucher lesen im Stehen, in fremder Umgebung, oft in Gesellschaft. Wir arbeiten deshalb mit gestaffelten Ebenen: ein kurzer Einstiegstext an der Wand, Vertiefung auf Anfrage über Tablet oder App. So bekommt jeder die Tiefe, die er sucht.
Brauchen wir digitale Stationen überhaupt?
Nicht zwingend. Sie lohnen sich, wenn es Material gibt, das an der Wand keinen Platz findet – Interviews, Bewegtbild, Kartenmaterial, Vergleichsaufnahmen. Wo das fehlt, ist ein Tablet nur ein teures Möbelstück.
Wer klärt die Bildrechte?
Das übernehmen wir mit. Archive, Agenturen und Nachlassverwaltungen haben sehr unterschiedliche Bedingungen, und manche Nutzung ist nur für einen befristeten Zeitraum möglich. Das muss vor dem Druck geklärt sein, nicht danach.
Wie die Aufgaben verteilt werden
Die wenigsten Häuser brauchen alles. Die meisten brauchen genau das, was intern gerade fehlt.
Häufig liegt die inhaltliche Kompetenz im Haus – ein Kurator kennt seine Sammlung besser als jeder externe Dienstleister. Was fehlt, ist Zeit: für die Archivrecherche, das Schreiben der Texte, das Klären der Rechte. Dann übernehmen wir diesen Teil und stimmen uns eng ab.
Umgekehrt kommt es vor, dass ein Thema ansteht, für das im Haus niemand vom Fach ist – eine Betriebsgeschichte, ein regionalhistorischer Schwerpunkt, ein Jubiläum. Dann bringen wir die fachliche Seite mit und arbeiten uns in Ihre Sammlung ein. Beides funktioniert; nur unausgesprochen sollte es nicht bleiben.